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| Chronologie einer SehStörung |
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1999
Karl Schlögl, Minister des Inneren,
SPÖ, sieht durch eine Behinderung der SS-Kameradschaft "sowohl das
öffentliche Wohl als auch die öffentliche Sicherheit gefährdet". Die
Bundespolizei hat offenbar die zwei Hakenkreuzträger der
SS-Kameradschaft mit Strafen belegt. Kurz darauf erhalte ich ein
Straferkenntnis über 2.00,- öS, weil ich angeblich 19997 eine verbotene
Versammlung veranstaltet hätte (wwelche abgeblichg an einer verbotenen
Versammlung am 1. 11. 1998 teilgenommen hätte. Alsogilt der
SalzburgerBuPos eine SS-Versammlung als "volksgebräuchlich", dagegen
die Trauer um ermordeter Salzburger Juden als strafwürdig. Der braune
Star ist offenbar sehr hartnäckig. die EinSicht läßt noch etwas auf
sich warten und bedarf offenbar weitere Anregungen...
(Wolfram Kastner)
2001
lade ich nur ein, den anachronistischen
Zug der SS-Veteranen zu besichtigen und die "dekorative Wirkung eines
Scherenschnitts selbst zu überprüfen", aber das führt offenbar nur zu
einem großen Polizeiaufgebot zum Schutze der SS-Schleife.
2002
lade ich nur ein, den anachronistischen
Zug der SS-Veteranen zu besichtigen und die "dekorative wirkung eines
Scherenschnitts selbst zu überprüfen", aber das führt offenbar nur zu
einem großen Polizeiaufgebot zum Schutze der SS-Schleife.
2003
lade ich nur ein, den anachronistischen
Zug der SS-Veteranen zu besichtigen und die "dekorative wirkung eines
Scherenschnitts selbst zu überprüfen", aber das führt offenbar nur zu
einem großen Polizeiaufgebot zum Schutze der SS-Schleife.
2004
"Zum Gedenken den gefallenen Kameraden
der ehem. Waffen SS" steht auf der schwarzen Schleife des Kranzes, der
seit 1954, seit 50 Jahren also, alljährlich zu Allerheiligen am
Kriegerdenkmal im Salzburger Kommunalfriedhof von der Kameradschaft IV
aufgehängt wird, im Wissen der Behörden. Die diesjährige Schleife haben
Hanne Hiob, Wolfram P. Kastner und Hubert Kramar
am 1.11.2004 spätabends abgeschnitten und mit einer weißen Bodenschrift
der 1945 von der SS ermordeten Salzburger Deserteure gedacht.
Am nächsten Tag wurde die Schleife von Hubert Kramar
dem Bundespräsidenten Dr. Heinz Fischer überbracht, mit der Bitte sich
des Themas dringend anzunehmen und derartige Wiederbetätigung zu
unterbinden.
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